REHA SPORT BEI SPORTEVE IN POTSDAM BABELSBERG

Trainiere mit Deinem Reha Rezept vom Arzt in unseren Reha KursEN

Bei uns hast Du die Möglichkeit ein Rezept für Rehabilitationssport einzureichen und damit an einem Reha Kurs bei uns teilzunehmen. Das Rezept für für unseren Rehasport bekommst Du von Deinem Arzt ausgestellt.

 

Die Kosten für Dein Reha Training übernimmt Deine Krankenkasse - Du musst nichts bezahlen.

 

In der Regel wird Dein Arzt Dir eine Verordnung über 50 Übungseinheiten a 45 Minuten ausstellen. Das ist dann Dein "Reha-Rezept."

 

Die positiven Effekte von Sport, Training und Bewegung auf Deinen Körper, Geist und Seele sind unumstritten.

 

Ziel des Rehasport-Gesetzes ist es deshalb, alle Menschen, insbesondere mit Funktions-, Belastungs- und Aktivitätseinschränkungen, zum langfristigen und eigenverantwortlichen Sporttreiben zu motivieren. Um dieses Vorhaben zu unterstützen bietet Sporteve Frauenfitness für die Dauer des Reha-Rezeptes, allen Teilnehmern der kostenfreien Reha-Kurse, Sonderkonditionen für eine reguläre Mitgliedschaft an. Informiere Dich gern dazu bei uns im Club.


Vereinbare jetzt Deine Reha Sport Beratung bei uns

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.



DEINE 5 schritte zuM rehasport BEI UNS

  • 1. Geh zu Deinem Arzt und sprich mit ihm über eine mögliche Verordnung für Deinen Reha Kurs (Formular 56, "Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport"). Jeder gesetzlich versicherte hat Anspruch auf Rehasport und profitiert von der Gymnastik enorm. Außerdem werden die Heilmittelbudgets der Ärzte nicht belastet.
  • 2. Dein Arzt stellt Dir das "Reha-Rezept" aus. Formular 56, "Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport"
  • 3. Mit Deinem Reha-Rezept kommst Du zu uns in den Club. Wir vervollständigen Deinen Antrag auf Kostenübernahme.
  • 4. Dein Reha-Rezept wird nun nur noch zur Freigabe bei Deiner Krankenkasse eingereicht. Die Freigabe ist reine Formsache.
  • 5. Du beginnst (sogar vor Freigabe) mit Deinem Reha-Kurs bei uns. Informiere Dich bitte persönlich bei uns über Deine Kurszeiten.
Formuar 56 - Dein "Reha-Rezept"
Formuar 56 - Dein "Reha-Rezept"


Allgemeine Fragen zum Reha Sport

Reha Sport mit Therabändern und Gymnastikbällen
Reha Sport mit Therabändern und Gymnastikbällen

Was ist Rehabilitationssport?

Rehabilitationssport, kurz Rehasport ist ein vom Arzt verordnetes Bewegungstraining in der Gruppe. Ein speziell ausgebildeter Übungsleiter leitet die Gruppe von maximal 15 Teilnehmern fachlich an.

Ziel des Rehasports ist es, die medizinische Behandlung mit Hilfe von körperlicher Bewegung zu fördern und zu ergänzen. Rehasport kann eingesetzt werden als Fortsetzung einer ambulanten oder stationären Rehabilitation: die Versorgungskette Akutversorgung-Rehabilitation-Physiotherapie wird durch eine bewegungsorientierte Therapie ergänzt. Auch für Menschen mit chronischen Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat ist der Rehabilitationssport ein adäquates Mittel zur Schmerzlinderung und zur Steigerung des Wohlbefindens. Zudem bewirkt das gemeinsame Trainieren in der Gruppe auch sogenannte psychosoziale Ziele: die Teilnehmer nehmen durch den Sport – z.B. nach einem Schlaganfall – wieder an der Gesellschaft teil.

 

Für wen ist Rehasport geeignet?

Beim Rehasport werden verschiedene Angebote für unterschiedliche Zielgruppen unterschieden. Weit verbreitet sind Rehasportangebote für orthopädische Beschwerden. Diese Angebote sind geeignet für alle Patienten mit Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Rehasport kann aber auch für spezielle neurologische Krankheitsbilder, wie Parkinson oder Multiple Sklerose, oder Krankheitsbilder aus dem Bereich Innere Medizin, wie Diabetes oder Lungenerkrankungen verschrieben werden. Die Teilnahme ist unabhängig vom Alter des Patienten: ab dem 15. Lebensjahr kann auch Jugendlichen Rehasport verschrieben werden. Voraussetzung ist lediglich eine Diagnose.

 

Können auch Patienten mit akuten Beschwerden Rehasport machen?

Nein, der Rehasport dient in der Regel nicht als Alternative zu einer Heilmittelverordnung, sondern als Ergänzung dazu. Ausgenommen davon sind allerdings Patienten mit chronischen Beschwerden, die langfristig ihre Stützmuskulatur aufbauen müssen. Patienten, die z.B. einen Kreuzbandriss hatten, sollten das Bein wieder voll belasten dürfen, wenn sie mit Rehasport starten.

 

Muss Rehasport vom Facharzt verschrieben werden?

Nein, Rehasport kann von jedem Arzt verschrieben werden, der eine Kassenzulassung besitzt.

 

Wie muss das Formular 56 vom Arzt ausgefüllt werden?

Alle rosa hinterlegten Felder beziehen sich auf den Rehasport:

Diagnose: jeder Patient, der am Rehasport teilnehmen möchte, benötigt eine ärztliche Diagnose.

Empfohlene Rehabilitationssportart: im Regelfall ist das Gymnastik

Anzahl der Übungseinheiten (Achtung Richtwerte): in der Regel 50 Übungseinheiten. Bei 120 Übungseinheiten muss eine spezielle Diagnose (wie aufgeführt) vorliegen

Empfohlene Anzahl wöchentlicher Übungsveranstaltungen: Eine Teilnahme 2x pro Woche ist ratsam, damit der Patient sich an die regelmäßige Bewegung gewöhnt.

Datum, Unterschrift und Stempel (mit Arzt- und Betriebsnummer)

 

Belastet der Rehasport das Heilmittelbudget?

Nein, da es sich nicht um ein Heilmittel, sondern um eine ergänzende Maßnahme zur Rehabilitation handelt, wird durch den Rehasport das Heilmittelbudget nicht belastet.

 

Wie oft kann Rehasport verschrieben werden?

Der Rehasport ist per Definition eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ und hat das Ziel, die Teilnehmer zu regelmäßigem Sport und regelmäßiger Bewegung zu motivieren. Es ist aber möglich, Folgeverordnungen auszustellen, wenn diese medizinisch notwendig, geeignet und wirtschaftlich sind. Eine medizinische Notwendigkeit liegt insbesondere dann vor, wenn der Teilnehmer die Gruppe zum Trainieren braucht.

 

Welche Kassen übernehmen die Kosten für den Rehasport?

Alle gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Rehasport zu 100%. Grundlage dafür ist die Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 1. Januar 2011, die zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und dem Behindertensportverband geschlossen wurde. Seitens der Patienten besteht laut SGB IX §64 sogar ein Rechtsanspruch darauf.

 

Muss der Patient selber etwas bezahlen?

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die reine Rehasport-Gymnastik zu 100%. Sollte allerdings aus medizinischer Sicht ein indikationsspezifisches Training an therapeutischen Trainingsgeräten sinnvoller sein, kann der Patient freiwillig die Kassenleistungen durch einen geringen Selbstbeitrag aufstocken.

 

Was ist der Unterschied zwischen Rehasport und Funktionstraining?

Die beiden Angebote haben zum einen unterschiedliche Dachorganisationen, der Rehasport läuft über den Behindertensportverband, das Funktionstraining über die Rheumaliga. Dazu kommt, dass der Rehasport eine deutlich größere Zielgruppe an Patienten anspricht, weil er für jede Erkrankung am Stütz- und Bewegungsapparat verschrieben werden kann. Funktionstraining ist nur für rein rheumatische Erkrankungen gedacht.